Warum ist Ikea in Deutschland so beliebt?
Seit über 40 Jahren ist IKEA in Deutschland Kult. Das Unternehmen hat es geschafft, nicht nur preiswerte, sondern auch moderne Möbel anzubieten. Damit ist es in eine Lücke gestoßen. Wer in den 1960er Jahren junge Möbel suchte, tat sich schwer. Die Möbelhäuser boten nur klassische Linien an. Dann kam IKEA. Plötzlich konnte man sich als Student preiswert und modisch einrichten. Klassiker wie das Billy Regal standen bald in jeder Studentenbude.
IKEA: im Trend der Zeit
Heute geht das Unternehmen sogar noch einen Schritt weiter. Es setzt selbst Trends. Die Designer von IKEA habe das Ohr am Markt und nehmen jede neue Strömung auf. Dann versuchen sie, diese in preiswerte, witzige Produkte umzusetzen, die bezahlbar sind, aber auch eine gewisse Qualität aufweisen. Der Erfolg gibt der Marke recht. Heute kaufen nicht nur junge Menschen bei IKEA ein. Junge Familien, Singles und auch ältere Ehepaare haben das Shoppingerlebnis bei IKEA längst für sich entdeckt.
Auch wir kaufen unsere Möbel gerne bei Ikea. Berlin hat ja zum glück gleich 4 IKEA Einrichtungshäuser!
IKEA: familienfreundlich und kinderlieb
Familien und Kinder sind die bevorzugte Zielgruppe des Unternehmens. IKEA gehörte zu den ersten Möbelhäusern, die eine Kinderbetreuung anboten und sich durch extreme Kundenfreundlichkeit auszeichneten. Dazu gehört auch ein spezielles Kindermenu im IKEA-Restaurant.
Erfolgsgeheimnis IKEA
Das Geheimnis hinter dem Erfolg von IKEA ist vielschichtig. Zum einen sind es die schönen, praktischen und preiswerten Möbel, zum anderen aber auch das Konzept und die Logistik dahinter. IKEA produziert nur Möbel, die sich flach verpacken, einfach zusammenbauen und leicht versenden lassen. Eine gute Stapelbarkeit der Pakete ist Voraussetzung, damit die IKEA Filialen die Produkte rasch umsetzen können. Mittlerweile kooperiert das Unternehmen auch mit namhaften Designern wie Verner Panton und Poul Henningsen.
Einfach anders: IKEA Design
Möbel von IKEA sind Möbel für die Masse. IKEA symbolisiert aber auch gleichzeitig etwas Anderes: ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Man kann sich über die Möbel, Probleme bei Aufbau und das Shoppingerlebnis bei IKEA austauschen. Das Gefühl, gemeinsam etwas erlebt zu haben, verbindet. In der Hamburger Ausstellung „Fenomen IKEA“ wird dieser Aspekt sogar als kollektiv, subversiv und rebellisch bezeichnet. Was lange Zeit unter Designern als verpönt galt, hat es heute nicht nur in die Wohnzimmer Deutschlands geschafft, sondern ist sogar Thema einer eigenen Kunstausstellung: das IKEA-Design.
IKEA im Internet: http://www.ikea.com/de/de/