Auf Rechnung
Im Internet ist die Rechnung immer noch die risikoärmste Zahlungsart.
Bei dieser Zahlungsart braucht der Kunde die Ware erst zu bezahlen, nachdem er sie geprüft hat. Er muss seine Kontodaten auch nicht offen legen.
Bezahlmöglichkeiten im Internet
Foto: © Stefan Balk
Das Lastschrift-Verfahren
Damit der Kunde per Lastschrift bezahlen kann, muss er seine Bankverbindung an den Verkäufer preisgeben und ihm eine Einzugsermächtigung erteilen
Diese Einzugsermächtigung kann er aber innerhalb von sechs Wochen nach Abschluss der Rechnung wieder entkräften.
Ungünstig für die Lastschrift ist aber, dass die Kontodaten über das Internet übermittelt werden. Deshalb besteht ein geringes Risiko des Datenmissbrauchs.
Die Kreditkarte
Bei der Abbuchung größerer Beträge wird öfters mit der Kreditkarte bezahlt. Das ist bequem. Der Kunde gibt die Nummer der Karte und seine Sicherheitsnummer ein.
Schon oft haben Betrüger versucht, mit gefälschten E-Mails die Verbraucher zur Bekanntgabe ihrer Daten zu überlisten.
Es besteht zwar die Möglichkeit, den Abbuchungen vom Kreditkartenkonto zu widersprechen, aber nicht immer erhielten die Betrogenen ihr Geld zurück.
Die Vorauskasse
Auch über das Internet bringt diese Methode der Zahlung dem Händler die größte Sicherheit, denn er braucht seine Ware erst zu verschicken, wenn das Geld des Käufers den Weg zu seinem Bankkonto gefunden hat.
Ein großer Nachteil der Vorauskasse ist, wenn die Ware als unversicherter Versand beim Kunden nicht ankommt, geht das zu seinen Lasten.
Per Nachname
Hier braucht der Kunde erst zu bezahlen, nachdem der Postmann bei ihm geklingelt hat. Er gibt dem Kunden ein Paket und dieser sieht von der Ware genauso viel, als befände sie sich in einem Sack. Er kauft also die Katze im Sack.
In den meisten Fällen ist das aber nicht so tragisch, denn er hat in der Regel ein Rückgaberecht.
PayPal
Der Kunde meldet sich bei PayPal an und errichtet dort ein Konto.
Möchte er etwas kaufen, gibt er seinen Mitgliedsnamen und das Passwort ein. Darauf bestätigt er die Überweisung an den Verkäufer. Er bekommt sein Geld von PayPal. Danach wird das Konto über die Kreditkarte oder einer Lastschrift beglichen.
Das Gute daran ist, dass bei Reklamationen des Kunden, wenn sie berechtigt sind, von PayPal der Kaufpreis zurückerstattet wird.
Mehr Infos gibt es im Internet unter: http://www.paypal.de/
Sonstige
Es gibt aber noch zahlreiche andere Zahlungsmöglichkeiten, die man auch über das Handy im Internet abschließen kann. Doch auch hier ist Vorsicht geboten!
Immer wieder lauern Betrüger wie die listige Spinne in ihrem Netz auf neue Beute.
Deshalb sollten Kunden unbedingt in regelmäßigen und in nicht zu langen Abständen ihre Kontoauszüge prüfen.
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