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Generika sind preiswerte Medikamente, die denselben Wirkstoff haben wie die hochpreisigen.
 

 

 

 

Patienten wollen Generika

Intelligenter Medikamentenkauf mildert Belastungen der Gesundheitsreform
 

(djd/pt). Zwei von drei gesetzlich Versicherten wollen künftig beim Medikamentenkauf an Generika denken, um so ihr Gesundheitsbudget zu entlasten. Das ergab eine repräsentative Studie der ratiopharm GmbH unter Deutschlands Versicherten. Die Gesundheitsreform könnte jeden einzelnen bis zu 150 Euro im Jahr kosten, schätzen die Befragten.

Dass man mit Generika wirksam gegensteuern und bei den Zuzahlungen bis zu fünf Euro einsparen kann, wussten aber nur wenige. Wurden die Teilnehmer der Umfrage über die Preisvorteile von Generika aufgeklärt (und darüber, dass diese Medikamente in Aufbau und Wirkung gleichwertig mit höherpreisigen Medikamenten sind), setzte sofort ein "Aha-Erlebnis" ein: 67 Prozent der über Generika informierten Patienten wollen daher künftig beim Arzt oder Apotheker nach einem preisgünstigen Medikament fragen. Besonders selbstbewusst und interessiert in Sachen Generika zeigen sich Frauen und höher gebildete Menschen. Immerhin 31 Prozent der Versicherten können sich laut ratiopharm Studie aber nicht vorstellen, ihren Arzt nach preisgünstigen Arzneien zu fragen. Als besonders scheu erweisen sich ältere und chronisch kranke Menschen mit geringem Einkommen. Sie würden eher ihren privaten Konsum noch weiter einschränken, beim Freizeitvergnügen, Essen oder der Kleidung sparen. Immerhin jeder zweite Befragte rechnet im Zuge der Reform mit Einschränkungen beim Konsum!

Besonders bedenklich: Jeder fünfte Versicherte denkt daran, künftig einfach seltener zum Arzt zu gehen. Auch der Vorsatz, ganz einfach nicht krank zu werden (9 Prozent laut Umfrage), wurde genannt. 78 Prozent planen, leichte Erkrankungen selbst zu behandeln. "Wenn medizinisch notwendige Arztbesuche aus Kostengründen unterbleiben, könnten die Sparmaßnahmen der Regierung durch die aufwändige Behandlung verschleppter, nicht auskurierter Krankheiten nach hinten losgehen", warnt in diesem Zusammenhang Dr. Claudio Albrecht, Vorsitzender der Geschäftsführung von ratiopharm.
 

weitere Infos dazu erhalten Sie bei:
ratiopharm GmbH
Ansprechpartner: Nicole Neuer
Graf-Arco-Strasse 3
89079  Ulm
Tel.: 0731-40271-52
Fax: 0731-4024471-52
E-Mail: nneuer@ratiopharm.com
WWW: www.ratiopharm.com
 

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Last Update: Donnerstag, 22. November 2007