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“Aber Chef, zu meinem 25-jährigen Betriebsjubiläum habe ich eigentlich mit einer Gehaltserhöhung gerechnet."
"Sie sind fristlos entlassen! Buchhalter, die nicht rechnen können, kann ich nicht gebrauchen."

***
Fritzchen hat seine Lehrstelle angetreten. Der Chef lässt ihn antanzen :
"Was ich von dir erwarte, ist dies:
Du musst selbst sehen, wo etwas fehlt, und wo was nötig ist. Ich mag es nicht, wenn ich meine Leute immer mit der Nase auf alles stossen muss. Verstanden?" - "Ja klar", sagt Fritzchen. "Dann werde ich Ihnen mal gleich ein sauberes Oberhemd besorgen, und Ihren Hosenstall zumachen Chef!"

 

 

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Presse Info 080 vom 02/09/2004  
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im August 2004 


Zahl der Arbeitslosen nimmt aus jahreszeitlichen Gründen leicht ab
Saisonbereinigt deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit
Ausbildungsstellenmarkt weiter angespannter als vor einem Jahr

Arbeitslosenzahl im August:  -13.400 auf 4.346.500
Arbeitslosenquote im August:   unverändert 10,5 Prozent
EU-standardisierte Erwerbslosenquote im August:  unverändert 9,9 Prozent

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes nahm die Erwerbstätigkeit im Juni aus jahreszeitlichen Gründen um 58.000 auf 38,24 Millionen zu. Das waren 122.000 weniger als im Vorjahr. Saisonbereinigt hat die Erwerbstätigkeit im Juni praktisch stagniert (-1.000). Im Zeitraum Januar bis Mai hatte sie sich monatsdurchschnittlich um 13.000 verringert. Wie schon bisher haben die Neuregelung der geringfügigen Beschäftigung und die Förderung der Selbstständigkeit den Rückgang der Beschäftigung in Grenzen gehalten.

Die Zahl der Arbeitslosen nahm im August um 13.400 auf 4.346.500 ab. Der Rückgang beruht auf dem Ende der Sommerpause in den meisten Bundesländern. Allerdings war er geringer als in den vergangenen Jahren. In Westdeutschland erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen um 4.700 auf 2.764.300, in Ostdeutschland sank sie um 18.100 auf 1.582.200. Im Vergleich zum Vorjahr gab es bundesweit 30.900 Arbeitslose mehr (Westen: +40.600; Osten: -9.800). Unter Berücksichtigung der Rechtsänderung bei der Zählung der Arbeitslosen auch für das Vorjahr ergibt sich ein Anstieg von 110.200 (Westen: +92.500; Osten: +17.700; vgl. Hintergrund-Presseinformation Nr. 22 vom 5.2.2004).

Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug bundesweit 10,5 Prozent (Westen: 8,4 Prozent; Osten: 18,3 Prozent).

Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im August deutlich gestiegen, und zwar um 24.000 (Westen: +18.000; Osten: +6.000). Die Entlastung durch die Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen hat sich von Juli auf August insgesamt nicht mehr erhöht. Aus diesem Grund spiegelt die saisonbereinigte Zunahme die konjunkturelle Tendenz deutlicher wider als in den vergangenen Monaten, in denen die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit weniger zugenommen hatte.

Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote belief sich im August auf 10,6 Prozent; die EU-standardisierte Erwerbslosenquote auf 9,9 Prozent.

Die Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt ist nach Daten der BA-Statistik weiterhin angespannter als vor einem Jahr. Seit Oktober 2003 wurden mit 480.000 deutlich weniger Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahreszeitraum (-30.800). Rückläufig waren sowohl betriebliche als auch außerbetriebliche Angebote (-22.100 bzw. -8.700). Zugleich haben sich mehr Bewerber bei den Agenturen für Arbeit gemeldet, und zwar 714.500 (+17.000). Dabei gab es Zunahmen bei Schulabgängern des aktuellen Jahres, aber auch bei Jugendlichen, die bereits in früheren Jahren die Schule beendet haben. Ende August waren 50.300 Ausbildungsplätze noch unbesetzt (gegenüber Vorjahr: -4.300). Als unvermittelt zählten 182.100 Bewerber (+14.500). Infolgedessen war die rechnerische Lücke zwischen unbesetzten Ausbildungsstellen und nicht vermittelten Bewerbern mit 131.800 weiterhin deutlich größer als vor einem Jahr.

"Bis zum Beginn des Ausbildungsjahres bleibt nur wenig Zeit. Aus diesem Grund sind die Anstrengungen zu verstärken, um die Verabredungen des Ausbildungspaktes einzuhalten. Die BA wird bis Ende September und darüber hinaus bis zum Jahresende ihre Verpflichtungen erfüllen", sagte Vorstandsmitglied Heinrich Alt.

 

 



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Last Update: Donnerstag, 4. Februar 2010